| Die wahre Geschichte der Abteilung Liedermaching | |
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Wir schreiben das Jahr 2002. Es ist Mai und die Überbleibsel der wohl unentdecktesten Band Deutschlands (the Guestz) treffen sich zum Tee trinken. Die Überbleibsel das sind: Fedor Geibel, der recht passabel Gitarre spielen kann und Sebastian Linke, der nicht Gitarre spielen kann. |
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| Linke : | Heute sollten wir mal wieder ein paar neue Lieder machen. |
| Fedor : | Ja aber wir sind ja nur ein..... Teil der Guestz |
| Linke : | Genau wir sind die Abteilung Liedermaching von den Guestz! |
| Fedor : | Cool, das wäre ja auch ein viel zu langer Bandname. |
| Linke : | OK dann heißen wir ab jetzt so! |
| Fedor : | Aber......... |
| Linke : | Keine Widerrede! |
| Fedor : | Na gut. |
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Ab diesem Moment trafen sich unsere beiden Helden 1 mal pro Woche und übten eine ganze Menge Lieder. Am Anfang schafften sie es sogar, jede Woche ein neues Lied zu machen. Darüber waren sie extrem erstaunt. |
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| Linke : | Wow uns gibt es jetzt erst seit 3 Monaten und wir haben schon 14 Lieder. |
| Fedor : | Ja erstaunlich das heißt ja, das wir pro Woche mindestens ein neues Lied gemacht haben. |
| Linke : | Ja, und zwei habe ich geklaut. |
| Fedor : | Und ich dachte schon, cooler Text. |
| Linke : | ähm hüstel |
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Ja, und so langsam war es Zeit für unsere Helden ihr erstes Konzert zu spielen. |
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| Linke : | Schau mal Fedor. |
| Fedor : | Oh, ein Plakat... mit uns drauf grübel.......les............ CD RELEASEPARTY? Aber wir haben doch noch gar keine CD. Und das ist ja schon in zwei Wochen. |
| Linke : | Eben und deshalb werden wir jetzt ganz schnell eine Aufnehmen. |
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Wenige Stunden später trafen sich unsere Helden im "MUSICSTUDIO LAKESTREET" (bei Stefan im Schlafzimmer Seestr. 15). |
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| Stefan : | OK wir haben ungefähr 10 Minuten Zeit um jedes Lied aufzunehmen ich muß nachher noch zum Frisör. |
| Fedor : | Aber ......... |
| Linke : | Keine Widerrede! |
| Fedor : | Na gut. |
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Nach einigen Nervenzusammenbrüchen und mehreren Schachteln Zigaretten war die erste CD dann fertig. |
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| Linke : | Fertig! |
| Fedor : | Seufz! |
| Stefan : | Grrrrrr mein Frisörtermin. |
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Und schon vor ihrem ersten wirklichen Auftritt waren unsere Helden dann im Fernsehen. Na gut nicht im echten Fernsehen aber zumindest bei EURO 3 wo sie das musikalische Rahmenprogramm zu einer Bundestagswahlsendung beisteuerten. Besser gesagt: beim zweiten Lied wurden sie ausgeblendet. Die Schwiegeroma von Linke, die diese Sendung sah sagte zu Linkes Freundin danach: Also der Sebastian ist ja ganz nett, aber diese Musik ist doch ziemlich seltsam. Und so nahm die sagenhafte Karriere unserer Helden ihren Lauf. Nachdem sie im Kulturladen Karacho in Ravensburg ihr erstes echtes Konzert gaben, machten sie erstmal Pause. Doch schon am 2. Weihnachtsfeiertag beschlossen sie eine ewig währende Tradition zu begründen. |
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| Linke : | Ab diesem Jahr spielen wir jedes Jahr am 2. Weihnachtsfeiertag in der Tonne in Wangen. |
| Fedor : | Aber ......... |
| Linke : | Keine Widerrede! |
| Fedor : | Na gut. |
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Doch der nächste Höhepunkt ihrer Karriere ließ nicht lange auf sich warten: Januar 2004 (ups zwei Jahre später). Es ist 23.38 Uhr und Linke schläft den Schlaf des Gerechten. (Er muß morgen früh raus) das Telefon klingelt. |
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| Telefon : | Klingel |
| Linke : | Gähn .......Hallo |
| Telefon : | Hallo spreche ich mit Linke? |
| Linke : | Ja. |
| Telefon : | Kommt bitte nach Wien. Ihr seid im Finale vom Protestsong-Contest von FM4. |
| Linke : | Könnt nicht ihr nach Ravensburg kommen? |
| Telefon : | Keine Widerrede! |
| Linke : | Na gut. |
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Und so fuhren unsere Helden nach Wien und wurden über Nacht zu berühmten Stars einer sehr kleinen Szene. Diese Szene war so klein, dass sie komplett in den Umkleideraum vom Theater Rabenhof in Wien paßte. Nach so viel Erfolg fuhren sie wieder nach Hause und nahmen die vor Frohsinn und guter Laune nur so übersprudelnde Platte "Herbstdepression" auf. Diesmal hatten sie sogar zwei ganze Tage Zeit, von denen sie allerdings einen nur mit ihrem Computer kämpften. Der Computer gab schließlich auf. |
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| Fedor : | Computer? |
| Computer : | Piep. |
| Fedor : | Gib auf! |
| Computer : | Piep. |
| Fedor : | Keine Widerrede! |
| Computer : | Piep. |
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Mit dieser Platte im Gepäck zogen sie über's Land und kamen irgendwann sogar im Schwarzwald an. Der Schwarzwald ist so schwarz, dass er sogar auf den Himmel abfärbt. Das merkten unsere beiden Helden ganz besonders schmerzhaft bei WLOA (nicht zu verwechseln mit dem WOA) Kurz gesagt es regnete: |
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| Fedor : | Mist, es regnet. |
| Linke : | Wir spielen trotzdem dieses Open Air. |
| Fedor : | Aber meine Finger frieren. |
| Linke : | Keine Widerrede. |
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Wie man sieht, die Machtverhältnisse bei der Abteilung Liedermaching hatten sich im laufe der Zeit nicht besonders verändert. Aber warum jetzt diese Geschichte über das WLOA? Ganz einfach: unsere Helden lernten dort erstens; zwei Mitstreiter kennen, mit denen sie fortan eine ganze Menge Konzerte spielten. Und zweitens: kamen sie zu der Einsicht, dass Liedermachingfestivals am besten drin stattfinden müssen. Dies war eine entscheidende Vorraussetzung für den KLAMPF DER GIGANTEN. |
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| Linke (nachdenklich entrückt) : | Wenn hier ein Dach drüber wäre, würden die Leute bestimmt nicht so nass werden... |
| Fedor : | Du meinst also drinnen? |
| Linke (erschrocken über die eigene Genialität) : | ............ genial! |
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Am 21.01.2006 war es dann soweit, der erste KLAMPF DER GIGANTEN fand in Weingarten in der ausverkauften Linse statt. |
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| Linke : | Liebes Publikum, ihr seid heute hier um mir zuzujubeln!! |
| Publikum : | Buuuuuhhh! |
| Linke : | Keine Widerrede! |
| Publikum : | Na ja, OK! |
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Außerdem jubelte das Publikum natürlich auch noch anderen zu: z.B. den Komplizen, den Jungs von Positano und nat&auuml;rlich dem Weiherer. Der Internationale Durchbruch war also in greifbare Nähe gerückt. Was jetzt noch fehlte, war ein Top Ten Album. Darum trafen sich unsere beiden Helden kurz darauf bei Fedor im Dachkammerstudio. |
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| Linke : | Das Ziel ist klar: die Top Ten, da müssen wir hin. Alle Kinder, jeder Bauarbeiter und jede Mutti beim Bügeln muss demnächst unsere Melodien summen. |
| Fedor : | Denkst du wirklich?? |
| Linke : | Klar, Schluß mit kleine Brötchen backen. Jetzt geht's rund! |
| Fedor : | Hast du wieder Bohnenkaffee getrunken? |
| Linke (zerknirscht) : | Jaaa ..... ich weiß, da werde ich immer so ein bisschen unrealistisch. |
| Fedor : | Also ganz normale Platte aufnehmen? |
| Linke : | Ja, ............. |
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Ich muss nur noch schnell bei den Wiener Symphonikern anrufen. Denn hatte ich schon fest zugesagt, dass die da mitmachen dürfen. Ja und so entstand dann auch das neueste Machwerk mit dem einfallsreichen Namen: "Die dritte Platte". |
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